Kammerton.
Magazin für klassische Musik.
Aufnahmen, Konzerte, Aufführungspraxis.
Eine Ausgabe pro Monat. Wir vergleichen Aufnahmen, besuchen Konzerte in den großen deutschen und europäischen Sälen, analysieren Partituren, und diskutieren Aufführungspraxis. Mit Tonart-Skalen und Stimmungs- Frequenzen, nicht mit Klassik-Pathos.
Aktuelles Heft.
Vier Aufsätze aus dem Mai-Heft.
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Bachs Cellosuiten BWV 1007–1012, Mai 2026 — die Aufnahmen im Vergleich
Sechs Suiten, ein Jahrhundert Diskographie. Wir hören Casals, Fournier, Ma, Maisky, Bylsma und Gabetta nebeneinander — und fragen, was die Stimmung 415 gegen 442 Hz mit dem Préludium der G-Dur-Suite macht.
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Historische Stimmung 415 Hz vs. moderne 440 Hz — was sich im Klang ändert
Ein halber Halbton trennt Leipzig 1722 von Berlin 2026. Was die niedrigere Stimmung mit Saiten-Spannung, Traverso-Konstruktion und der Affekten-Lehre der Barock-Tonarten macht.
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Mozarts Requiem KV 626 in der Münchner Frauenkirche, Mai 2026 — Konzert-Bericht
Die Bayerische Akademie für Alte Musik unter Howard Arman spielt das Requiem in 430 Hz. Über das Lacrimosa, das nach acht Takten abbricht, die Süßmayr-Vervollständigung — und einen Raum mit 5,2 Sekunden Nachhall.
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Viola da Gamba — Renaissance eines verschwundenen Instruments
Sieben Saiten, gestimmt in Quart-Terz-Quart-Quart, gehalten zwischen den Knien. Wie das wichtigste Streichinstrument der Barockzeit ab 1780 verschwand — und wie es seit Wenzinger, Savall und Kuijken wiederkommt.
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Ressorts.
Acht Felder klassischer Musik.
Ein Kammerton ist ein Versprechen. Auf 440 Hz hat die Welt sich geeinigt, damit Orchester gemeinsam spielen können — und doch ist jede Aufnahme eine eigene Entscheidung über diese Höhe.